2004.


Die wohlhabende und allein stehende Tante Martha ist verstorben. Die Trauer der Hinterbliebenen hält sich in Grenzen, denn das Verhältnis zur Tante war nie das Beste und auch das der Verwandten untereinander ist sehr gespannt. Alte Konflikte brechen auf, neue entstehen. Es wird das Blaue vom Himmel herunter gelogen und die streitenden Parteien versuchen sich immer wieder auszutricksen. Jede Kleinigkeit wird zu Geld gemacht. Selbst um die billigste Vase entsteht Streit.

Je gnadenloser der Wortkrieg ums Erbe ausgetragen wird, desto komischer wird er: «Habt ihr schon geerbt oder redet ihr noch miteinander»? Von einer Erben-Gemeinschaft kann wirklich nicht die Rede sein! Doch am Ende stellt sich heraus, dass Tante Martha ihren «lieben Verwandten», die sie schon zu Lebzeiten durchschaut hat, ein gehöriges Schnippchen schlägt.

Marthas letzter Wille tritt doch noch in Kraft, aber anders als erwartet…

Regie Hans Peter Incondi