Ein Stück Sport.


Wir alle erleben im täglichen Umgang mit unserer körperlichen Existenz unsere kleinen oder grösseren Dramen. Wir alle kennen das Kraftfeld von Trägheit und Schwerkraft, auch jenes der guten Vorsätze und der Schwierigkeit, sie umzusetzen. Wir alle sind den gesellschaftlichen Ansprüchen an unsere körperliche Fitness ausgesetzt und ebenso gnadenlos der Pflicht, gut auszusehen. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper reicht schon lange nicht mehr: Dieser Körper hat gefälligst auch gewissen ästhetischen Normen zu genügen.

Wohl deshalb haben wir auch alle eine sehr persönliche Sportbiografie, die spätestens beim Turnen in der Schule ihren Anfang nahm. Davon, wie unterschiedlich und widersprüchlich sich diese persönlichen Sportbiografien gestalten können, davon erzählen die Figuren in Fit und fertig. Sie tun es in ihrer jeweilig eigenen Sprache, auf ihre  persönliche Art und treten dabei auch ein in einen Dialog, der vielfältiger und bunter nicht sein könnte. Aber ob Lust oder Last, Freude oder Fluch, das Böckligumpen und das Völkerballspiel sind an keinem vorbeigegangen. Auch nicht die Wanderfreude der Eltern und nicht das Steissen mit Fellen im Skilager. Fit und fertig zeigt einen Blick aus vielen Winkeln auf den Sport in unserem Leben: Es gibt sehr wohl manchmal Stress mit der Fitness, aber auch Träume, Freude, Entspannung, Erholung und viel Poesie.